Was ist ein Solargenerator? Alle Antworten auf Ihre Fragen…

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In diesem Artikel erfahren Sie alles über Solargeneratoren. Was ist ein Solargenerator? Funktionieren sie tatsächlich? Was muss ich wissen, bevor ich einen kaufe? Wofür kann ich ihn verwenden? Lesen Sie weiter, und finden Sie es heraus…

Was ist ein Solargenerator?

Im einfachsten Fall ist ein Solargenerator eine Kombination aus einem großen Akku und mehreren Solarmodulen. Er nimmt das Sonnenlicht über die Solarmodule auf, speichert die dem Sonnenlicht entnommene Energie in einem Akku und wandelt sie in nutzbaren Wechselstrom um. Er ist in der Regel mit Wandsteckdosen, USB-Buchsen und sogar Gleichstromanschlüssen ausgestattet.

Die Bezeichnung ist zwar nicht ganz zutreffend, da der Strom nicht wie bei kraftstoffbetriebenen Generatoren erzeugt wird, aber sie hat sich durchgesetzt. Wir bevorzugen eigentlich die Bezeichnung „tragbare Powerstation“, aber für die Zwecke dieses Artikels nennen wir ihn „Solargenerator“.

Funktionieren Solargeneratoren wirklich?

Kurz gesagt: Sie erfüllen alle Zwecke eines traditionellen Generators, bloß ohne den Gestank und den hohen Wartungsaufwand. In der Vergangenheit war die Leistung ein großes Problem, da Solargeneratoren zu schwach für die Stromversorgung von Hochleistungsgeräten waren. Aber dieses Problem wurde in den letzten Jahren mit der X-Boost-Technologie von EcoFlow behoben. Mehr dazu später.

Das wichtigste Argument für einen Solargenerator als Alternative zu seinem veralteten Gegenstück ist, dass Sie ihn nur elektrisch laden müssen, ohne Kraftstoff einzufüllen. Wenn Sie ihn mit Solarmodulen laden, brauchen Sie Modelle mit MC4-Anschluss für maximale Kompatibilität (zum Beispiel die tragbaren EcoFlow Solarmodule) und natürlich Sonnenlicht. Wenn Sie sich informieren möchten, welche Solarmodul-Typen für Sie in Frage kommen, finden Sie hier hoffentlich die Antwort.

Abgesehen davon ist Sonnenenergie nicht die einzige Lademöglichkeit. Fast alle Solargeneratoren können auch über Wandsteckdosen geladen werden, wobei einige Modelle verschiedene Lademethoden unterstützen. Daher sind Solargeneratoren viel flexibler als herkömmliche Generatoren. EcoFlow DELTA Pro zum Beispiel können Sie Wandsteckdosen, Kfz-Steckdosen, Solarmodule, Smart Generatoren oder sogar Ladestationen für Elektrofahrzeuge nutzen. Das Speichern erneuerbarer Energien ist jetzt einfacher denn je.

Was sollte ich vor dem Kauf eines Solargenerators beachten?

Nehmen wir an, Sie haben akzeptiert, dass Solargeneratoren traditionelle benzinbetriebene Stromerzeuger ersetzen oder vielleicht als Alternative zu Generatoren dienen können. Welche Faktoren sollten Sie dann bei dieser neuen Technologie berücksichtigen?

Kapazität: Die Tausend-Watt-Frage

Der erste und wichtigste Faktor, auf den Sie achten sollten, ist die Größe des Akkus selbst, da Sie Ihre Geräte nicht mit einem Tank voller Benzin betreiben werden. Ein größerer Akku bedeutet in der Regel mehr Kapazität. Diese wird in Wattstunden angegeben. Je mehr Wattstunden Sie haben, desto länger können Sie Ihre Geräte mit Strom versorgen, bevor Sie den Akku wieder laden müssen. Nehmen wir zwei Extreme zum Vergleich, wenn es um Kapazität und Tragbarkeit geht:

EcoFlow RIVER mini

Der vielleicht mobilste Solargenerator, RIVER mini, ist leicht, transportabel und 210 Wattstunden stark. Er ist quasi eine große Powerbank mit seitlichen Wechselstromanschlüssen für größere Geräte. Er eignet sich ideal für kurze Ausflüge, Campingurlaube oder das Mitführen im Rucksack.

RIVER mini kleiner Solargenerator

EcoFlow DELTA Pro

DELTA Pro hingegen zeigt die größte Abkehr vom herkömmlichen Generator. Das System startet bei 3600 Wh und kann mit zusätzlichen Akkus und Smart Generatoren bis auf 25.000 Wh aufgerüstet werden! Mithilfe von Zubehör lässt er sich direkt in Ihren Hausstromkreis integrieren und kann Ihren Haushalt im Notfall tagelang mit Strom versorgen. Und Sie können alles am Smartphone überwachen. Das sind eine ganze Menge mehr Funktionen, als ein traditioneller Generator zu bieten hat.

DELTA Pro großer Solargenerator im Schuppen

Wie berechnen sich die benötigten Wattstunden?

Hier müssen wir etwas Mathematik anwenden. Addieren Sie einfach den Leistungsbedarf all Ihrer Geräte in Watt, und multiplizieren Sie den Wert mit der Nutzungsdauer in Stunden. Dabei sollten Sie einen Puffer für Effizienzverluste bei der Stromumwandlung einkalkulieren. Ein Beispiel:

Es tritt ein längerer Stromausfall ein. Sie müssen einen Kühlschrank 4 Stunden lang mit Strom versorgen. Ein großer Kühlschrank kann bis zu 200 W pro Stunde verbrauchen, besonders wenn er ein Eisfach hat. In diesem Fall benötigen Sie einen Akku mit mehr als 1000 Wh (200 W x 4 h). Hier könnte der 2000 Wh starke EcoFlow DELTA Max passen, denn mit 2000 Wh können Sie Ihren Kühlschrank beim Stromausfall betreiben und haben ca. weitere 1000 Wh als Puffer für Effizienzverluste. Mit der Restenergie könnten Sie sogar Ihre Mikrowelle nutzen und Ihre Elektronikgeräte laden.

Wenn Sie sich über Solargeneratoren in verschiedenen Größen informieren möchten, finden Sie hier unsere Modelle von 210 Wh bis 3600 Wh.

Leistung und Anschlüsse: Welche Geräte kann ein Solargenerator versorgen?

Je nach Ausführung des Solargenerators sind unterschiedliche Anschlüsse vorhanden bzw. können unterschiedliche Geräte versorgt werden. Mindestens sollte er eine normale Steckdose haben, damit Sie Ihre Geräte genau wie im Haushalt direkt anschließen können. Neuere Modelle sind jedoch viel praktischer und haben USB-Buchsen, Gleichstromanschlüsse und sogar kabellose Lade-Pads. Ein guter Mittelweg könnte der EcoFlow DELTA sein: eine 1200 Wh starke Powerstation, mit der Sie bis zu 13 Geräte gleichzeitig versorgen können.

DELTA-Solargenerator zur Stromversorgung mehrerer Geräte

Abgesehen von den Anschlüssen müssen Sie auch überlegen, welche Leistung der Solargenerator erzeugt. Ältere, preisgünstige Modelle sind in der Regel nicht leistungsfähig, sodass Sie größere Geräte wie Mikrowellen nicht damit betreiben können. Alle EcoFlow Solargeneratoren verfügen jedoch über eine hohe Leistungskapazität und arbeiten mit der X-Boost-Technologie, die Spannungsspitzen bei den Leistungsanforderungen zulässt.  DELTA Pro kann beispielsweise sogar Geräte mit einer Leistungsaufnahme von bis zu 4500 W versorgen. Damit sind Wechselstromgeräte, Heizungen und dergleichen komplett abgedeckt.

Chemische Zusammensetzung des Akkus

Ein wichtiger Faktor, den Sie als Besitzer eines kraftstoffbetriebenen Generators vielleicht nicht kennen, ist chemische Zusammensetzung des Akkus. Je nach Ausführung des Solargenerators kommen unterschiedliche Akkutypen zum Einsatz. Die beiden Haupttypen sind NCM-Akkus und LFP-Akkus. Jeder Typ hat seine Vorteile.

LFP-Akku: das Arbeitstier

LFP-Akkus sind für den langfristigen, regelmäßigen Gebrauch ausgelegt. Wenn Sie nach einem Solargenerator suchen, der als Haushalts-Akku verwendet werden kann, brauchen Sie wahrscheinlich einen LFP-Akku, da Sie ihn mehrmals pro Woche entladen und laden werden. Dieser Typ hat eine fast 5-mal höhere Zykluslebensdauer als die NCM-Alternative. Der Nachteil an LFP-Akkus ist das höhere Gewicht. Wenn Sie sich also für einen LFP-Akku entscheiden, stellen Sie sicher, dass er einfach zu transportieren ist. EcoFlow DELTA Pro ist in dem Fall mit seinem kofferähnlichen Design eine gute Wahl.

NCM-Akku: vor allem flexibel

NCM-Akkus sind oft kleiner und leichter. Bei Temperaturen von bis zu -20 °C funktionieren sie problemlos. Sie sind die Standardwahl für die meisten tragbaren Solargeneratoren, da sie einfach zu transportieren sind und leicht im Auto mitgeführt oder im Haus bewegt werden können. EcoFlow RIVER-Serie arbeitet nur mit NCM-Akkus, ebenso wie die DELTA-Serie (mit Ausnahme der Pro-Variante).

Solar-/DC-Eingang: Welches Solarmodul benötige ich?

Solarbetriebene Generatoren sind nicht unbedingt mit jedem Solarmodul kompatibel. Prüfen Sie die Solar-Eingangsleistung, die Ihr Solargenerator unterstützt, damit Sie das gewünschte Solarmodul auch normal verwenden können. Alle Solargeneratoren von EcoFlow haben für ihre Größe hohe Solar-Eingangsleistungen. Los geht es mit 100 W beim winzigen RIVER mini, beim größten Modell DELTA Pro sind es bereits 1600 W.

Für wen sind Solargeneratoren geeignet?

Wie kraftstoffbetriebene Generatoren werden auch Solargeneratoren für verschiedenste Anwendungen eingesetzt. Hier sind drei häufige Fälle:

Solargeneratoren für die Ersatzstromversorgung im Haushalt

Da beispielsweise in den USA Stromausfälle immer häufiger werden und die Energiepreise aufgrund von Knappheit und Inflationsdruck weiter steigen werden, nutzen viele Menschen Solargeneratoren als Notstromquelle aus erneuerbaren Energien, um die Versorgung ihrer Haushaltsgeräte zu sichern. Meist sind größere tragbare Powerstations wie DELTA Pro eine gute Lösung für die vollständige Absicherung des Haushalts, während sich kleinere Solargeneratoren wie DELTA gut für die Stromversorgung der Hauptgeräte eignen.

Wir haben hier einen Artikel dazu verfasst, in dem Sie erfahren, wie Haushalte mit Solargeneratoren abgesichert werden können.

Solargeneratoren fürs Camping

Eine weitere beliebte Anwendung für solarbetriebene Generatoren sind Campingurlaube. Der große Vorteil ist, dass Sie Ihren Campingplatz mit Steckdosen aufwerten können. In Innenräumen sind Stromanschlüsse selbstverständlich – immer und überall können wir unsere Geräte anschließen. Das geht jetzt auch in freier Wildbahn. Mini-Kühlschränke, Campinggeräte, tragbare Netzteile und Strom für all Ihre Geräte. Damit verschaffen Sie sich beim Camping noch mehr Luxus.

In diesem Fall entscheiden Sie sich wahrscheinlich für eine Powerstation, die in erster Linie tragbar sein muss – das ist der RIVER Pro. Wenn Sie das Nonplusultra wollen, funktionieren DELTA Pro oder Max auch hier.

Einen vollständigen Artikel zu diesem Thema haben wir hier verfasst.

Solargeneratoren für Wohnmobile und Vanlife

Kannten Sie Vanlife boomt!? Seit der Pandemie suchen die Menschen nach alternativen Arten zu reisen. Einige leben jetzt sogar dauerhaft „on the road“. Wohnmobile oder Vans mit Solargenerator sind dafür ideal geeignet. Sie erzeugen den benötigten Strom mit tragbaren Solarmodulen auf dem Dach – somit haben Sie erneuerbare Energie für unterwegs. In diesem Fall hängt Ihre Auswahl von Ihren Bedürfnissen ab. Große Wohnmobile brauchen oft eine große Powerstation, während kleine Vans nur ein bis zwei Kilowattstunden für ein paar Kleingeräte benötigen.

Welches Modell ist das richtige für Sie?

Mit diesen Informationen bekommen Sie einen Eindruck davon, was Sie wirklich brauchen. Berechnen Sie, wie viele Wattstunden Sie benötigen. Legen Sie anschließend Ihre Prioritäten fest: Anschlüsse, Solarkompatibilität, Lademethoden und natürlich Transportfähigkeit. Um Ihnen die Wahl zu erleichtern, haben wir zwei weitere Artikel für verfasst: einen zur tragbaren RIVER-Serie und einen zur DELTA-Serie.

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