Erneuerbare Energien 2025 die wichtigste Stromquelle

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Wer heutzutage Nachrichten schaut oder liest, merkt schnell: Die Energieversorgung ist das Thema der Stunde. Und das gilt nicht erst seit den Krisen der letzten Jahre – bereits seit langer Zeit zeichnet sich ab, dass die Energiewende und die damit einhergehenden Investitionen und Umstellungen in jedem Teil der Gesellschaft für Veränderungen sorgen – sei es in der Politik oder im Rahmen privater Investitionen. Mittlerweile gibt es auch beachtliche Erfolge zu vermelden, die alle freuen sollten, denen die Unabhängigkeit und Sicherheit der Energieversorgung sowie der Klimaschutz am Herzen liegen: Spätestens 2025 werden erneuerbare Energie die wichtigste Stromquelle sein und damit herkömmliche fossile Brennstoffe sowie bald auch die Atomkraft ablösen.

Doch was bedeutet das für uns als Verbraucher? Was hat zu dieser Entwicklung geführt und warum ist sie notwendig? Und wie wird sich die Lage in den kommenden Jahren weiterentwickeln? Gibt es eine Möglichkeit, sich auf die Energiezukunft vorzubereiten? Wenn Sie diese Fragen interessieren, sollten Sie unbedingt weiterlesen.

Erneuerbare Energien 2025

Was sind eigentlich erneuerbare Energien und was ist das Gegenteil davon?

Mittlerweile gibt es zahlreiche verschiedene Möglichkeiten, Strom zu erzeugen, und das ist gut so. Den meisten von uns ist auch klar, dass erneuerbare Energien umweltfreundlich sind, wohingegen fossile Brennstoffe dem Klima schaden, da dadurch CO2 in die Luft ausgestoßen wird. Doch welche Energiequellen sind denn nun eigentlich erneuerbar?

Grundsätzlich ist es ganz einfach: Erneuerbar sind all die Energiequellen, die unbegrenzt vorhanden sind. Das gilt natürlich im weitesten Sinne auch für nachwachsende Rohstoffe, wie z. B. Holz. Allerdings gibt es noch einen entscheidenden Unterschied: Bei der Erzeugung von Strom mit erneuerbaren Energien werden keinerlei schädliche Emissionen freigesetzt. Es gibt keinen schädlichen Effekt für das Klima.

Zu den erneuerbaren Energiequellen gehören unter anderem die Sonnenenergie bzw. Solarkraft sowie die Windkraft. Auch Wasserkraft kann zur Stromerzeugung ohne Klimaschädigung genutzt werden. Unbekanntere Energiequellen sind wahrscheinlich die Geothermie und die Nutzung von Biomasse. Bei der ersten Variante werden geothermische Wärmequellen, die meist unter der Erde liegen, für die Stromerzeugung genutzt. Stromerzeugung mit Biomasse funktioniert so, das organische Substanzen (etwa Dung, Pflanzenreste etc.) vergären, dabei Wärme freisetzen und die so entstandene Energie genutzt wird. Auch das Verbrennen ist möglich, allerdings fällt hierbei die Klimabilanz logischerweise weniger gut aus.

Warum ist es wichtig, dass erneuerbare Energien 2025 die wichtigste Stromquelle werden?

Es ist keine Untertreibung, dass der Klimawandel eine große Bedrohung für alle Menschen darstellt. Gerade diejenigen, die in ärmeren Ländern wohnen, werden besonders unter den zukünftigen Entwicklungen zu leiden haben. Um nicht noch Öl ins Feuer zu gießen, ist es daher absolut notwendig, die weitere Erderwärmung auf ein Minimum zu reduzieren. Das geht nur, wenn ab jetzt konsequent auf Energien gesetzt wird, die keine Gefahr mehr für das Klima darstellen. Deshalb ist es ein entscheidender Schritt, dass 2025 erneuerbare Energiequellen die wichtigste Stromquelle sein werden.

Doch es gibt noch weitere positive Punkte an dieser Entwicklung, die oft vergessen werden. Nicht zuletzt bedeutet nämlich die Freisetzung von Emissionen nicht nur Probleme für das Klima, sondern auch für unsere Gesundheit. In vielen großen Städten ist die Belastung durch das Verbrennen fossiler Rohstoffe viel zu hoch, schwerwiegende Erkrankungen können die Folge sein. Auch für saubere und gesunder Luft ist der Umstieg auf erneuerbare Energien deshalb unerlässlich.

Außerdem haben erneuerbare Energien wie Sonne-, Wind- und Wasserkraft noch den entscheidenden Vorteil, dass sie sich überall nutzen lassen. Damit fällt z. B. die Abhängigkeit von Rohstoffimporten weg, die in der Vergangenheit oft zu Problemen geführt hat. Auch lange Transporte, die ebenfalls eine schädliche CO2-Bilanz aufweisen, fallen damit weg. Insgesamt werden wir stromtechnisch unabhängiger, was zu einer größeren Sicherheit in puncto Stromversorgung führt.

Wie kommt dieser Erfolg zustande? Was wird gegenwärtig zur Förderung getan?

Die oben genannten Gründe haben dazu geführt, dass die Politik sich in den letzten Jahren immer stärker auf die Umsetzung der Energiewende fokussiert hat. Schließlich gilt immer noch: Der Stromsektor verursacht mehr Emissionen als jeder andere Weltwirtschaftsbereich – deshalb ist eine Umstellung der Stromerzeugung der entscheidende Faktor bei der Bekämpfung bzw. Eindämmung des Klimawandels.

Aus diesem Grund wurden in den letzten Jahren massive Anstrengungen unternommen, um den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben. Eine wichtige Stellschraube dabei sind entsprechende Förderungen – diese können von der Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten bis zur Förderung von privaten Solarinvestitionen reichen. Die Idee dahinter ist auch, den Umstieg auf erneuerbare Energien für Wirtschaft und Privatleute attraktiv zu machen, etwa, indem man beim Kauf einer Solaranlage von verschiedenen Vorteilen profitieren kann. Falls Sie sich als Hausbesitzer oder Haubesitzerin für Solarförderung interessieren, sollten Sie diesen Blogartikel lesen.

Wer trägt die Kosten für die Energiewende?

Die Frage danach, wer für die Kosten der Energiewende eigentlich aufkommt, ist gar nicht so einfach zu beantworten. Grundsätzlich liegen die Kosten im Prinzip bei der Allgemeinheit. Projekte werden in der Regel aus Steuergeldern finanziert, gleichzeitig ist es aber auch möglich, sich über Förderungen einen Teil der Ausgaben wieder zurückzuholen. Dahinter steckt also ein komplexes Verteilungsprinzip, das nicht einfach zu erklären ist.

Wichtig ist aber, dass man in diesem Bereich eher von Investitionen statt von Kosten sprechen sollte. Denn letztendlich entstehen in der Zukunft weitaus höhere Kosten, wenn die Energiewende nun verschlafen wird – und das gilt sowohl für den öffentlichen als auch für den privaten Bereich.

Erneuerbare Energien 2025

Wie ist die Situation auf internationaler Ebene?

Zuerst die gute Nachricht: Global betrachtet nimmt die Bedeutung erneuerbarer Energien immer weiter zu. Die Internationale Energieagentur sagt gerade deshalb voraus, dass ab 2025 die Kohle als wichtigster Energieträger von erneuerbaren Energien abgelöst wird. Das bedeutet, dass spätestens dann mindestens ein Drittel der genutzten Energien aus Windkraft und Solarenergie stammen werden. Wenn man Atomkraft mit einberechnet, kommt 2026 sogar die Hälfte der Energieerzeugung ganz ohne schädliche Verbrennungsprozesse aus.

Natürlich heißt das aber nicht, dass sich die Lage gleichmäßig entwickelt. Spitzenreiter bei der Energiewende sind etwa Island, Bhutan, Albanien, Lesotho und Nepal – dort werden 100 % des genutzten Stroms aus erneuerbaren Energien gewonnen. Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass in einigen dieser Länder geothermische Prozesse besonders gut für die Stromerzeugung nutzbar sind. Deutschland gehört in diesem Ranking eher ins Mittelfeld. Allerdings ist Deutschland dagegen führend bei den erneuerbaren Energiereserven pro Kopf.

Letztendlich müssen wir natürlich festhalten, dass die Lage noch ausbaufähig ist und längst noch nicht genug erneuerbare Energien genutzt werden. Was auffällt ist auch, dass der Reichtum eines Landes zunächst einmal in keiner allzu offensichtlichen Korrelation zur Nutzung erneuerbarer Energien steht. Gerade für Länder mit einer wenig entwickelten Infrastruktur sind erneuerbare Energien eine echte Chance, um die Stromversorgung in bisher schwer zugänglichen Gegenden möglich zu machen.

Birgt die Situation Risiken? Welche Nachteile hat die Energiewende?

Vielen Menschen bereitet es, trotz der positiven Effekte erneuerbarer Energie, doch Bauchschmerzen, sich auf die Energiewende einzulassen. Es wäre auch falsch, so zu tun, als habe dieser Prozess ausschließlich Vorteile. Zunächst einmal müssen die Kosten für die Umstellung gestemmt werden. Forschung und Entwicklung kosten Geld und auch die Anschaffung von Solar- und Windkraftanlagen schlägt finanziell zu Buche.

Außerdem sind Wind- und Sonnenkraft auch vom Wetter abhängig. Sorgen darüber, dass diese Energiequellen gefährlich sein könnten und zu häufigen Stromausfällen führen könnten, sind dennoch weitestgehend unbegründet. Mit vernünftigen Speicherkapazitäten und extrem leistungsstarken Anlagen wurde in den letzten Jahren der Grundstein dafür gelegt, dass man sich auch auf erneuerbare Energieträger sehr gut verlassen kann.

Ein weiteres oft gehörtes Argument ist die „Verschandelung“ der Landschaft, durch Windräder etc. Da ist sicher etwas dran. Allerdings wird es über kurz oder lang eben auch nicht mehr möglich sein, die unberührte Natur zu genießen, wenn wir den Klimawandel nicht konsequent bekämpfen. Hersteller sind außerdem verstärkt darum bemüht, die Anlagen optisch unauffällig und ansprechend zu gestalten.

Zuletzt muss auch bedacht werden, dass für die Herstellung von Solarpanels etc. ebenfalls Rohstoffe benötigt werden, die viel kosten und deren Abbau tatsächlich nicht immer ganz umweltfreundlich ist. Hier zählen eine faire Verteilung und eine Rohstoffgewinnung ohne Konflikte und Ungerechtigkeiten zu den drängendsten politischen Aufgaben.

Wird der Strom ab jetzt teurer?

Tatsächlich haben wir in den letzten Jahren erlebt, dass Strom immer teurer wurde. Es wäre allerdings verkürzt, das darauf zu schieben, dass die Energiewende so viele Kosten verursacht. Es waren nicht zuletzt auch politische Krisen und gerade der zu schleppende Ausbau der erneuerbaren Energien, die hierzulande dafür gesorgt haben, dass der Blick auf die eigene Stromrechnung teilweise sehr unangenehm wurde. Grundsätzlich machen erneuerbare Energien die Stromerzeugung dezentraler und einfacher, weshalb für die Zukunft davon auszugehen ist, dass der Preis pro Kilowattstunde irgendwann wieder sinkt.

Aktuell ergibt es Sinn, selbst Vorkehrungen, wie etwa die Investition in eine private Solaranlage, zu treffen, um den eigenen Geldbeutel zu entlasten.

Was bedeutet es für Privathaushalte, dass 2025 erneuerbare Energien zur wichtigsten Stromquelle werden? Wie können wir davon profitieren?

Grundsätzlich bedeutet diese Entwicklung erst einmal, dass erneuerbare Energien für uns alle einfacher verfügbar sind. Das kann dazu führen, dass es einfacher wird, auf einen Ökostromtarif umzusteigen und diese Tarife auch deutlich weniger Kosten als die Erzeugung von Strom aus fossilen Brennstoffen. Wer also ein schlechtes Gewissen wegen seines Stromverbrauchs hat, kann dieses schneller loswerden.

Unterm Strich profitieren wir von der Umstellung aber natürlich auch jenseits des finanziellen Bereichs. Wer wünscht sich denn nicht, seinen Kindern und Enkelkindern eine saubere und lebenswerte Welt zu hinterlassen? Dabei ist der Umstieg auf erneuerbare Energien ein wichtiger Schritt. Außerdem wird auch die Luft, die wir atmen, deutlich gesünder. Gefährliche Jobs, etwa in der Bergbauindustrie, gehören so bald der Vergangenheit an, sodass hoffentlich niemand mehr sein Leben unter Tage riskieren muss. Auch die Auswirkungen des Abbaus fossiler Brennstoffe auf die Umwelt werden so geringer, was wiederum dazu beiträgt, die Natur für zukünftige Generationen zu erhalten.

Was kann man tun, um einen Beitrag zur Energiewende zu leisten und sie zu beschleunigen?

Wenn Sie selbst einen Beitrag zur Klimawende leisten wollen und gleichzeitig Ihrem Konto etwas Gutes tun möchten, gibt es eigentlich nur einen Schritt: Investieren Sie in eine private Photovoltaikanlage – am besten inklusive Solarbatterie. Mittlerweile gibt es Lösungen für jede Art von Zuhause. Egal, ob Sie eine große Dachsolaranlage betreiben, ein Balkonkraftwerk installieren oder Ihren Camper mit Strom versorgen wollen – die breite Auswahl an Solarprodukten macht es möglich.

Dabei können Sie sich außerdem unabhängiger vom Stromnetz machen und sich so auch für zukünftige Preissteigerungen oder Netzausfälle bestens rüsten. Innovative neue Allround-Systeme bieten Ihnen außerdem die Möglichkeit, nicht nur die Arbeit Ihrer Solaranlage, sondern auch den Energieverbrauch in Ihrem Zuhause ganz genau zu tracken und so jederzeit Optimierungspotentiale zu erkennen.

Fazit

Es ist eine positive Entwicklung, dass ab 2025 erneuerbare Energien die wichtigste Stromquelle sein werden. Um den Klimawandel zu bekämpfen, ist zwar noch einiges mehr an Umstellung nötig, trotzdem sorgt der Ausbau von erneuerbaren Energien jetzt schon für mehr Resilienz und sauberere Luft. Der Umstieg ist absolut notwendig, um auch zukünftig auf einem lebenswerten Planeten zu leben. Aus diesem Grund fördern Regierungen weltweit den Umstieg auf erneuerbare Energien – etwa mithilfe von Förderungen in der Wirtschaft und im privaten Bereich.

Für Privatpersonen ist dieser Trend positiv. Wenn Sie selbst etwas zu Energiewende beitragen möchten, empfehlen wir Ihnen, einfach selbst in eine Solaranlage zu investieren. Falls das für Sie eine Option ist, berät Sie unser EcoFlow-Expertenteam sehr gerne dazu.

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EcoFlow ist ein Unternehmen für tragbare Strom- und erneuerbare Energielösungen. Seit der Gründung im Jahr 2017, hat EcoFlow seinen Kunden in über 85 Märkten, mit seinen DELTA- und RIVER-Produktlinien, von tragbaren Kraftwerken zu umweltfreundlichem Zubehör, sorgenfreie Energie geboten.

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