Ein Solarpanel bzw. mehrere Solarpanels mit Akku sind die perfekte Lösung für alle, die gerne Energie in ihrem eigenen Zuhause erzeugen möchten oder eine kleine, mobile Solaranlage benötigen. Wenn diese Lösung insgesamt nur 800 Watt Leistung erzielt, unterliegt sie zudem vereinfachten Anmelde- und Betriebsbedingungen, da sie als Balkonkraftwerk gilt.
Im Folgenden möchten wir uns mit den Vorteilen einer solchen Lösung beschäftigen. Erfahren Sie zudem, worauf Sie vor dem Kauf unbedingt achten müssen, um die gewünschte Menge an Strom auch wirklich selbst erzeugen zu können.

Worauf muss man vor dem Kauf eines Solarpanels mit Akku achten?
Damit Ihr Solarpanel mit Akku auch wirklich eine gute Wahl ist und Sie von verschiedenen Vorteilen wie z. B. einer niedrigeren Stromrechnung und mehr Unabhängigkeit vom Netzbetreiber profitieren können, muss schon vor dem Kauf alles stimmen. Im Folgenden geben wir Ihnen deshalb alles an die Hand, an das Sie denken müssen, damit sich Ihre Anschaffung auch wirklich lohnt.
Kompatibilität von Solarpanel mit Akku
Wenn Sie Ihre Solarpanels mit einer Solarbatterie kombinieren möchten, ist es wichtig, dass alle Komponenten gut zueinander passen. Deshalb empfiehlt es sich, direkt alles bei einem Hersteller zu kaufen. So können Sie sicher sein, dass bei der Verbindung keine Probleme auftreten und im Idealfall sogar von einer intuitiv bedienbaren Plug-and-Play-Lösung profitieren.
Unser Tipp: Auch für kleine Anlagen gibt es Komplettlösungen wie z. B. den EcoFlow PowerStream. Hier können Sie nicht nur Ihre Energienutzung jederzeit per App steuern und einsehen, das System managet Ihren Stromverbrauch auch ganz von alleine, was mit deutlichen Einsparpotentialen einhergeht. Außerdem können Sie damit auch Optimierungspotentiale frühzeitig erkennen.
Gewünschter Stromertrag und Größe der Anlage
Wichtig ist, dass Ihre Anlage zu Ihren Stromwünschen passt. Wer möglichst seinen ganzen Stromverbrauch mit selbst erzeugtem Solarstrom decken will, kommt mit ein paar Panels und einem Akku nicht weit und sollte besser auf eine klassische, große Dachsolaranlage setzen. Unser Tipp: Lassen Sie sich am besten vorab gründlich von Fachleuten beraten. Auch unser EcoFlow-Expertenteam hilft Ihnen gerne weiter.
Standortbedingungen und Wahl der richtigen Panels
Die besten Panels bringen nicht viel, wenn der Standort nicht passt. Es ist daher wichtig, dass Sie vor der Anschaffung der Solarpanels die Standortbedingungen bei sich sehr genau prüfen. Können Sie die Panels nach Süden ausrichten? Ist ein optimaler Neigungswinkel realisierbar? Gibt es umstehende Bäume oder Gebäude, die für störende Schatten sorgen könnten?
All diese Fragen sollten Sie vorab klären. Sollte Ihr Standort nicht ganz perfekt sein, gibt es viele Möglichkeiten zur Adaption – zum Beispiel durch den Einsatz von Solarnachführungen oder bifaszialen Solarpanels.
Qualität der Solarpanels und des Akkus
Bei der Qualität der Solarpanels sollten Sie ebenfalls achtsam sein. Es bringt nichts, auf vermeintliche Schnäppchen zu setzen, wenn die Panels dann schon nach kurzer Zeit ihren Geist aufgeben und Sie in Ersatz investieren müssen. Setzen Sie deshalb am besten von Anfang an auf gute Qualität. Achten Sie auf eine hohe Umwandlungsquote, um den Platz an Ihrem Standort effizient zu nutzen.
Auch in Bezug auf den Hersteller heißt es: Genau hinsehen. Sind die Produkte in der EU zugelassen und CE-zertifiziert? Was für Garantien werden geboten? Wie ist der Kundensupport? Wenn Sie auf einen seriösen Hersteller setzen, bekommen Sie bei Problemen eine bessere Unterstützung und müssen nicht fürchten, dass die vorab kalkulierte Amortisationszeit der Anlage nicht aufgeht.
Skalierbarkeit
In den letzten Jahren hat beispielsweise das Solarpaket I gezeigt, dass sich in Bezug auf die Vorschriften bei Solaranlagen schnell mal etwas ändern kann. Damit wurde nämlich die Leistungsgrenze für Balkonkraftwerke von 600 auf 800 Watt Leistung angehoben. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es in Zukunft weitere Erhöhungen gibt.
Aus diesem Grund raten wir Ihnen, von Anfang an auf eine skalierbare Lösung zu setzen. So können Sie ganz einfach ein weiteres Panel anschließen, wenn Sie mehr Strom erzeugen möchten. Auch an veränderte Lebensbedingungen lässt sich die Anlage so viel leichter anpassen.
Mögliche Förderungen vor dem Kauf von Solarpanel mit Akku berücksichtigen
Es gibt zwar keine bundesweit einheitliche Förderung für Solarpanels mit Akku, allerdings bieten einzelne Bundesländer und Kommunen entsprechende Förderungen an. Hier lohnt es sich zu recherchieren, denn Sie können unter Umständen Teile der Anschaffungskosten sparen und so für eine schnellere Amortisationszeit sorgen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Die Vorteile der Kombination von Solarpanel mit Akku
Folgende Vorteile können Sie von der Kombination eines Solarpanels mit einem Akku erwarten:
1. Unabhängigkeit vom Stromnetz | Sie erzeugen und speichern Ihren eigenen Strom – ideal für Gartenhaus, Camping, Van oder als Notstromlösung bei Stromausfällen. |
2. Nutzung auch bei schlechtem Wetter & nachts | Der Akku speichert tagsüber erzeugte Solarenergie – so können Sie Geräte auch dann betreiben, wenn keine Sonne scheint. |
3. Effizientere Nutzung der Sonnenenergie | Ohne Akku verpufft ein Teil der erzeugten Energie, wenn gerade kein Verbrauch da ist. Mit Akku speichern Sie überschüssigen Strom gezielt. |
4. Flexible Einsatzmöglichkeiten | Ob mobil (z. B. Powerstation) oder stationär – Solarpanels mit Akku sind vielseitig einsetzbar und leicht skalierbar. |
5. Kosteneinsparungen auf Dauer | Durch selbst erzeugten Strom sparen Sie Stromkosten – besonders, wenn Sie regelmäßig autark unterwegs oder außerhalb des Netzes sind. |
6. Umweltschutz | Solarenergie ist emissionsfrei – in Kombination mit einem langlebigen Akku reduzieren Sie dauerhaft Ihren CO₂-Fußabdruck. |