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Nachhaltigkeit im Unternehmen entwickeln

Nachhaltigkeit wird als Thema immer wichtiger – und das aus gutem Grund. Mittlerweile müssen wir nur einmal Nachrichten schauen, um zu verstehen, dass Klimawandel und Umweltverschmutzung eine ernsthafte Bedrohung sind. Deshalb befolgen auch immer mehr Menschen in ihrem Privatleben Tipps zu einem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen, z. B. indem sie Strom sparen, regional einkaufen oder Solarpanels installieren.

Im Arbeitsleben wird das Thema Nachhaltigkeit dagegen oft noch stiefmütterlich behandelt, da sich niemand dafür verantwortlich fühlt. Dabei lassen sich auch hier wertvolle Tipps umsetzen, die oft sogar zu finanziellen Einsparungen führen. In den folgenden Absätzen beschäftigen wir uns damit, wie sich der Nachhaltigkeitsgedanke auch in Unternehmen entwickeln und leben lässt.

nachhaltigkeit in unternehmen

Warum ist es wichtig, im Unternehmen an Nachhaltigkeit zu denken?

Ein Großteil der Ressourcen wird in Deutschland nicht von Privathaushalten, sondern von Unternehmen verbraucht. Das ist natürlich auch völlig in Ordnung, da dadurch Werte generiert werden, allerdings sorgt unnötige Ressourcenverschwendung hier nicht nur für eine Umweltbelastung, sondern auch für unnötige Kosten für das Unternehmen.

Wer das Thema Nachhaltigkeit in das Unternehmenskonzept integriert, profitiert dagegen über kurz oder lang von zahlreichen Vorteilen:

  • Das Unternehmen nimmt eine Vorbildrolle in der Gesellschaft ein und steht nicht als Umweltsünder da, was zu einem besseren Image und potenziell mehr Kunden führt. Das Vertrauen in die Marke und damit die Kundenbindung werden verbessert.
  • Durch besonders nachhaltige Lösungen kann man sich vom Wettbewerb abheben und damit Vorteile am Markt erzielen.
  • Wer nachhaltig wirtschaftet, bereitet sich am besten auf die Zukunft vor! Dabei geht es nicht nur darum, jetzt Kosten zu sparen. Ein nachhaltig aufgestelltes Unternehmen ist auch besser gegen zukünftige Herausforderungen wie z. B. steigende Energiepreise oder Rohstoffknappheit abgesichert.
  • Es gibt mittlerweile schon EU-weit zahlreiche Vorschriften für eine bessere Nachhaltigkeit und Umweltschutz und es ist davon auszugehen, dass diese in Zukunft noch mehr werden. Deshalb ist es besser, sich jetzt schon passend aufzustellen – so muss das Unternehmen bei neuen Gesetzen nicht ständig umgerüstet werden und Strafzahlungen werden vermieden.

Den Nachhaltigkeitsgedanken verstehen – was ist das Ziel und wie passt er in den Unternehmenskontext?

Was bedeutet „Nachhaltigkeit“ eigentlich? Der Grundgedanke ist tatsächlich recht einfach: Nachhaltigkeit bedeutet, dass man immer nur so viel verbraucht, wie auch nachwachsen kann – oder anders: Das man bei seinem Handeln nicht nur die jetzige Generation in den Vordergrund stellt, sondern auch auf die Bedürfnisse kommender Generationen Rücksicht nimmt. Der Gedanke kommt ursprünglich aus der Forstwirtschaft, wo man feststellte, dass es zu Problemen kommt, wenn mehr Bäume abgeholzt werden als nachwachsen können.

In den Unternehmenskontext passt der Gedanke eigentlich sehr gut, da er sich eben nicht nur auf Ressourcen, sondern auch auf soziale und ökonomische Strukturen erstreckt. Nachhaltigkeit im Unternehmen kann zum Beispiel bedeuten, dass…

…man nicht mehr Ressourcen verbraucht, als nötig, insbesondere, wenn dadurch Konsequenzen für die Umwelt drohen oder das Geschäftsmodell bei knappen Ressourcen nicht mehr möglich wäre.

…man Mitarbeitende fördert und so fit für die Zukunft macht.

…man den CO2-Fußabdruck reduziert, indem man auf regionale Zulieferer und örtlich vorhandene Ressourcen setzt.

…man Ökostrom oder Solar-/Windkraftanlagen für sein Unternehmen nutzt.

…man auf eine nachhaltige, umweltschonende Bauweise achtet.

…man keine Kredite aufnimmt, die man in Zukunft gegebenenfalls nicht bedienen kann, und möglichst wenig spekuliert.

nachhaltigkeit unternehmen beispiele

Jetzt starten: Beispiele für mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen

Oft sind es die kleinen Dinge, die sich zu einem großen Ganzen zusammenfügen und dann wirklich einen Unterschied in Bezug auf Nachhaltigkeit machen. Wir haben einige Tipps für Sie zusammengestellt, wie Sie den Nachhaltigkeitsgedanken in Ihrem Unternehmen befeuern können.

  1. Erneuerbaren Strom nutzen: Wer auf einen Ökostromtarif umsteigt oder vielleicht sogar Strom mit Solar- oder Windkraft selbst produziert, gewinnt gleich auf zwei Ebenen. Zum einen lässt sich damit CO2 einsparen, was den ökologischen Fußabdruck Ihres Unternehmens verbessert, zum anderen spart man auf lange Sicht auch oft, insbesondere bei den immer weiter steigenden Strompreisen. Eine Solarbatterie sichert Ihr Unternehmen zudem gegen Stromausfälle.
  2. Regionale Produkte nutzen: Ob in der Kantine, im Obstkorb oder der Beschaffung für die Produktion, es gilt: Regionale Produkte sind in aller Regel nachhaltiger. Auch Verbraucher kaufen zunehmend lieber Produkte, bei denen die Lieferketten transparent sind und bei denen klar ist, dass nicht unnötig CO2 freigesetzt wurde.
  3. Weniger Drucken: Häufig wird in Büros viel zu viel gedruckt. Das ist nicht nur unübersichtlich, sondern sorgt auch für Papierverschwendung. Regeln Sie deshalb so viel wie möglich digital.
  4. Machen Sie das Arbeitsumfeld energieeffizient: Egal, ob es um die Dämmung des Bürogebäudes, LED-Beleuchtung oder energieeffiziente Server geht – hier gibt es viele Möglichkeiten.
  5. Nachhaltige Mobilität fördern: Ein Jobrad oder eine finanzielle Unterstützung für den ÖPNV fördern genauso die Nachhaltigkeit wie die Ermöglichung von mehr Homeoffice. Auch der Verzicht auf unnötige Dienstreisen fällt in diese Kategorie.
  6. Nachhaltigkeitsstrategie: Sie sollten ein eigenes Arbeitsteam zum Thema Nachhaltigkeit haben, das eine diesbezügliche Strategie entwickelt. Außerdem können regelmäßig Nachhaltigkeitsberichte veröffentlicht werden.

Wie überzeuge ich Mitarbeitende und Kollegen/Kolleginnen vom Thema Nachhaltigkeit?

Wichtig ist, dass beim Thema Nachhaltigkeit alle an einem Strang ziehen. Das funktioniert am besten, wenn man Regeln nicht von oben implementiert, sondern wirklich ein Bewusstsein für das Thema schafft. Deshalb ist es sinnvoll, den Nutzen für alle Beteiligten aufzuzeigen und auch ganz konkrete Einsparpotenziale anzusprechen.

Die Devise sollte sein, statt auf Verzicht auf Ersatz zu setzen. Das heißt, Sie sollten zum Beispiel nicht einfach die Fleischgerichte in der Kantine streichen, sondern auf mehr Auswahl und leckere vegetarische Alternativen setzen. Wenn Sie Parkplätze reduzieren, kann es zum Beispiel eine Option sein, gleichzeitig ein Jobticket anzubieten etc.

EcoFlow
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EcoFlow ist ein Unternehmen für tragbare Strom- und erneuerbare Energielösungen. Seit der Gründung im Jahr 2017, hat EcoFlow seinen Kunden in über 85 Märkten, mit seinen DELTA- und RIVER-Produktlinien, von tragbaren Kraftwerken zu umweltfreundlichem Zubehör, sorgenfreie Energie geboten.
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